Solarenergie wirft Schatten auf den Kanton

"Ausschnitt aus der neuen Obwaldner Zeitung ZISCH"
 

Eine Studie untersuchte die Förderung von Solarenergie in den einzelnen Kantonen. Obwalden kommt ganz schlecht weg, Nidwalden schneidet «mässig» ab.

Wer in Obwalden sein Heim mit einer Solaranlage ausbauen will, hat alles andere als sonnige Aussichten zumindest was die Unterstützung des Kantons angeht. Zu diesem Schluss kommt eine grosse Studie von WWF Schweiz. Die Umweltschutzorganisation hat die Solarenergieförderung in allen Kantonen analysiert und verglichen. Neun Kantone, darunter Nidwalden, haben nur die Wertung «mässig» erhalten. Obwalden indes steht allein an letzter Stelle. Mit der Gesamtwertung «schwach».

«Endlich mit der Energiepolitik vorwärts machen»
Baudirektor Matter lässt sich von der Studie jedoch nicht aus der Ruhe bringen. «Das ist eine zu einseitige Betrachtung», kommentiert er die Ergebnisse. Der Baudirektor räumt ein, dass Obwalden keine Förderbeiträge an Solaranlagen zahlte. «Auf Eigeninitiative hin ist aber bereits viel geschehen in Sachen Solarenergie. Auch das ist entscheidend.» Ruth Koch, Geschäftsführerin WWF Unterwalden, widerspricht: «Die Studie ist nicht einseitig. Es war ja gerade ihre Absicht, die Hilfestellungen der Kantone in Bezug auf die Solarförderung zu untersuchen. Und da steht Obwalden klar am schlechtesten da.»

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