Solarenergie Nachrichten

Die Welt ist aufmerksam geworden auf das Thema Solarenergie 

Mehr Geld für grünen Strom

Publiziert: Samstag, den 19.Juni 2010 um 13:22 Uhr 

Das Parlament hat heute in der Schlussabstimmung eine Revision des Energiegesetzes gutgeheissen, die eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für grünen Strom sowie eine Anhebung des Wasserzinses vorsieht.

Zur Finanzierung der kostendeckenden Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien und der weiteren Fördermassnahmen des Energiegesetzes wird seit dem 1. Januar 2009 auf jede verbrauchte Kilowattstunde ein Zuschlag erhoben. Dieser war bisher gemäss Energiegesetz (Artikel 15b Absatz 4) auf maximal 0,6 Rappen begrenzt.

In der heutigen Schlussabstimmung zur Revision des Energiegesetzes genehmigte das Parlament nun eine Erhöhung dieses maximalen Zuschlags auf 0,9 Rappen ab 2013. Ab dann stehen damit rund 500 Millionen Franken (bisher rund 265 Millionen Franken) für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung. Das revidierte Gesetz kann per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt werden.

Seit Mai 2008 sind so viele Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingegangen, dass der Gesamt-Kostendeckel der KEV bereits am 1. Februar 2009 erreicht war. Seither mussten und müssen sämtliche Neuanmeldungen von Stromproduktionsanla-gen aus Wasserkraft (bis 10 Megawatt), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse sowie Abfällen aus Biomasse auf unbestimmte Zeit auf eine Warteliste gesetzt werden. Durch die Anhebung des maximalen Zuschlags auf 0,9 Rappen erhöht sich ab 2013 der Gesamt-Kostendeckel. Bereits ab Mitte 2011 können wieder positive Bescheide ausgestellt und damit die Warteliste abgebaut werden. Dies ist möglich, da zwischen dem Zeitpunkt des positiven Bescheids und der Inbetriebnahme einer Anlage mehrere Jahre liegen (für Projektierung und Bau). Die zusätzlichen Mittel werden also frühestens ab 2013 gebraucht, wenn sie gemäss revidiertem Gesetz auch zur Verfügung stehen.

Der Abbau der Warteliste und damit die positiven Bescheide werden auf Grundlage einer revidierten Energieverordnung erfolgen. Diese wird bis Mitte 2011 vom Bundesrat verabschiedet und umfasst vor allem Verbesserungen bei der administrativen Abwicklung der Projekte. Ausserdem wird die Höhe der Vergütungen für die verschiedenen Anlagetypen überprüft und nötigenfalls angepasst.

Spezialfall Photovoltaik

Gemäss Energiegesetz stehen für die Photovoltaik zurzeit nur 5% der gesamten KEV-Mittel zur Verfügung, ein Anteil der bei künftig sinkenden Produktionskosten für Solarstrom stufenweise ansteigen soll. Derzeit sinken diese Kosten kontinuierlich und markant ab, so dass es möglich sein sollte, die zweite Stufe ab 2011 zu öffnen und somit neu 10% der KEV-Mittel für die Photovoltaik zur Verfügung zu stellen (34 Millionen pro Jahr). Diese zusätzlichen Mittel sollen über mehrere Jahreskontingente verteilt werden. Damit kann ein kontinuierlicher Abbau der Photovoltaik-Warteliste erfolgen und ein „Stop and Go" vermieden werden. Dank der 10%-Stufe kann ab 2011 etwa ein Drittel der Photovoltaik-Warteliste, auf der zurzeit rund 5’200 Projekte registriert sind, abgebaut werden. Erst wenn die übernächste Stufe mit einem Anteil von 20% der KEV-Mittel geöffnet werden kann, kann die Warteliste vollständig abge-baut werden. Dies wird aufgrund der absehbaren Kostenentwicklung beim Solarstrom frü-hestens im Jahr 2014 der Fall sein. Photovoltaik-Projekte, die noch nicht auf der Warteliste stehen und erst ab jetzt eingereicht werden, müssen also mit einer Wartefrist von rund 4 Jahren rechnen.

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Positive Ökobilanz von Strom aus Photovoltaikanlagen

Publiziert: Samstag, den 15.Mai 2010 um 21:46 Uhr 

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss. Amerikanische Wissenschaftler untersuchten die Ökobilanz von Solarstrom im Vergleich zu herkömmlichen Stromquellen, das Ergebnis der Studie war eindeutig Pro-Photovoltaik. Im Vergleich zu Normalstrom werden bis zu 90 Prozent weniger Schadstoffe freigesetzt. Berücksichtigt wurde neben dem Betrieb vor allem die Produktion aller Bestandteile von Photovoltaikanlagen.

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Kanton Basel-Stadt baut Förderung von Solarstrom massiv aus.

Publiziert: Montag, den 10.August 2009 um 08:47 Uhr 
Regierungsrat
Medienmitteilung vom 04. August 2009

Basel-Stadt baut die Förderung von Solarstrom massiv aus

Gute Nachrichten für alle, die im Kanton Basel-Stadt eine Photovoltaik-Anlage bauen wollen: Der Regierungsrat hat heute die neue Verordnung über Solarstrom beschlossen. Jetzt können jährlich 2'000 kWp Strom aus Solaranlagen kostendeckend ins Netz eingespiesen werden. Bisher waren es 300 kWp.

Der Ausbau der Photovoltaik stockt in der ganzen Schweiz. Der wichtigste Grund dafür ist der sogenannte Deckel, den der Bund für die kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom festgelegt hat: Nur eine sehr beschränkte Menge von Anlagen kann von den zur Verfügung gestellten Mitteln profitieren. Der Kanton Basel-Stadt gibt jetzt Gegensteuer und stützt sich dabei auf das im Januar vom Grossen Rat revidierte Energiegesetz.

Bis jetzt mussten die IWB jährlich 300 kWp Strom aus Solaranlagen in ihr Netz übernehmen und den Anlageninhabern dafür eine kostendeckende Vergütung zahlen. Diese Menge ist jetzt substanziell auf 2'000 kWp erhöht worden. Auch die Höhe der Vergütung für den Strom, der in das IWB-Netz eingespiesen wird, wird angepasst: sie entspricht neu der kostendeckenden Einspeisevergütung des Bundes. Die IWB können den Solarstrom im Rahmen der Solarstrombörse weiterhin an Personen verkaufen, die bereit sind, dafür einen höheren Preis zu bezahlen. Die restlichen Kosten dürfen die IWB auf den Strompreis (präziser: auf das Netznutzungsentgelt) umlegen, bis sie insgesamt maximal 0,4 Rappen pro kWh ausmachen.

Die Photovoltaik-Anlagen müssen gleichzeitig auch bei der Nationalen Netzgesellschaft Swissgrid angemeldet werden. Sobald eine Anlage die Vergütung von dort erhält, wird der Vertrag mit den IWB aufgelöst. Auf diese Weise wird das Basler Kontingent entlastet und es können hier noch mehr Anlagen gebaut werden.

Die neue Einspeisevergütung hat auch Folgen für die Förderung von Photovoltaik-Anlagen durch den Energie-Förderfonds: Die bisherigen Förderbeiträge von 40 Prozent der Investitionskosten fallen weg. Sie sind auch nicht mehr nötig, denn mit der kostendeckenden Einspeisevergütung werden alle Investitionen inklusive Kapitalzinsen über die Dauer des Vertrages abgedeckt. Eine Ausnahme bilden kleine Anlagen mit einer Leistung von weniger als 10 kWp (z.B. für Einfamilienhäuser). Bei solchen Kleinanlagen können die Eigentümer frei wählen, ob sie die kostendeckende Einspeisevergütung oder einen Förderbeitrag erhalten möchten. Der Förderbeitrag liegt dann bei 4'000 Franken pro kWp installierter Leistung.

Der Regierungsrat ist überzeugt, dass mit dieser Regelung der Kanton Basel-Stadt einen markanten Schritt zum Ausbau der solaren Stromgewinnung machen kann.

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PV-Anlagen sind hagelresistent

Publiziert: Freitag, den 07.August 2009 um 20:37 Uhr 

Während der Dachverband der Gebäudeversicherer im Hinblick auf die Hagelresistenz von Solaranlagen von einem ungelösten Problem spricht, sagt Swissolar, dass Hagelschäden an den Anlagen äussert selten sind.

Die verheerenden Hagelzüge der letzten Wochen liessen die Frage der Hagelresistenz von Solaranlagen aufkommen. Laut Swissolar spricht der Dachverband der Gebäudeversicherer (IRV) in diesem Zusammenhang von einem ungelösten Problem und stellt in Aussicht, dass Photovoltaik-anlagen auf ihre Hagelfestigkeit geprüft werden müssten.

Der Solarenergie-Fachverband selbst sagt, dass Hagelschäden an Solaranlagen äusserst selten sind. Bei Photovoltaik-Anlagen zur Stromproduktion sowie bei Flachkollektoren zur Wärmeproduktion sind in der Schweiz praktisch keine durch Hagel verursachten Schäden bekannt. Die wenigen Schadenfälle betreffen Röhrenkollektoren zur Wärmeproduktion, aber auch dort nur bei extremem Hagelschlag, bei dem zum Beispiel Autofenster und Eternitziegel in Brüche gehen. Röhrenkollektoren umfassen weniger als 10 Prozent des gesamten Kollektormarktes in der Schweiz. Sämtliche Photovoltaikmodule und die meisten hierzulande verkauften Röhrenkollektoren absolvieren einen Hageltest.

Aus Sicht von Swissolar handelt es sich damit nur um ein sehr begrenztes Problem. Der Verband warnt vor der Einführung von zusätzlichen Tests für den Schweizer Markt, welche die Produkte verteuern würden. Die existierenden internationalen Normen für Photovoltaik-Module und Kollektoren, ergänzt mit dem Sachverstand der Installateure zur geeigneten Produkteauswahl, genügen vollauf, um Hagelschäden bei Solaranlagen auf einem vernachlässigbaren Niveau zu halten.

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Auto Solardach

Publiziert: Sonntag, den 31.Mai 2009 um 23:18 Uhr 

Toyota Prius :: Solardach hält Autos kühl
Ein Solar-Schiebhebedach sorgt auch im abgestellten Fahrzeug für Frischluftzufuhr.
Somit bleibt es im Wageninneren vergleichsweise kühl, ohne dass die Batterie beansprucht wird. Die Photovoltaik-Lösung ist inzwischen praxisbewährt - immerhin 37.000 Fahrzeuge verschiedener Hersteller wurden laut systaic im Jahr 2008 mit einem Solardach ausgestattet.
In Zukunft sollen Solarlösungen eine noch größere Rolle spielen, etwa bei Hybrid- und Elektroautos.
Das laut systaic weltweit einzige in Serie produzierte Solarsystem für Autodächer verspricht Kühlung, sobald die Sonne scheint. Mit dem vom Photovoltaik-System erzeugten Strom wird das fahrzeugeigene Gebläse betrieben.

Im Sommer - wenn sich abgestellte Autos durch die Sonneneinstrahlung massiv aufheizen - sind dadurch bis zu 50 Prozent geringere Fahrzeuginnentemperaturen erreichbar als in unbelüfteten Fahrzeugen. Nach dem Start kann das Auto dementsprechend schneller auf eine gewünschte Komforttemperatur abgekühlt werden. Im Winter wiederum sorgt ein leichter Luftstrom dafür, dass Scheiben nicht so stark beschlagen. Das Solarsystem spart durch die Entlastung der Klimaanlage Energie. Der Benzinverbrauch sinkt laut Unternehmen um bis zu 0,5 Liter pro 100 Kilometer. Das kommt letztendlich der Umwelt zugute.

Da die EU ein Solardach bei der CO2-Berechnung als "Eco Innovation" anrechnet, verzeichne Webasto Solar eine deutlich steigende Nachfrage nach der Photovoltaik-Lösung, so systaic. Zu den Automarken, die bereits Solardächer in Fahrzeuge integriert haben, zählen laut Anbieter Audi, Bentley, Maybach, Mercedes, Seat,VW und Toyota.

Eigenen Angaben zufolge arbeitet systaic derzeit im Auftrag namhafter Automobilkonzerne an neuen Solarlösungen, die bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen sollen.

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Erste Solartankstelle in Frankfurt eröffnet

Publiziert: Mittwoch, den 15.April 2009 um 12:04 Uhr 
Solar-Tankstelle

18 Photovoltaik-Module von Evergreen Solar befinden sich auf der ersten Solartankstelle in Frankfurt am Main. Besitzer von Elektromobilen können ihre Fahrzeuge dort kostenlos aufladen.

18 Photovoltaik-Module von Evergreen Solar produzieren künftig an der Hauptwache in Frankfurt am Main Solarstrom für Elektrofahrzeuge. An den sechs Steckdosen der traffiQ-Verkehrsinsel können die Batterien strombetriebener Fahrzeuge kostenlos aufgeladen werden. Die Photovoltaik-Module haben eine Kapazität von jeweils 190 Watt. Sie produzieren bis zu 21 Kilowattstunden Solarstrom pro Tag. Die Investitionskosten für die Solartankstelle lagen bei insgesamt 65.000 Euro. Das Projekt wurde von verschiedenen Partnern aus dem Rhein-Main-Gebiet finanziert. Werktags zwischen 9 und 20 Uhr sowie am Samstag zwischen 9.30 und 18 Uhr können die Besitzer von Velo Taxen, Segways, E-Bikes und E-Scooter ihre Elektromobile mit Solarstrom „betanken“.
Die Solartankstelle sei ein zukunftsweisendes Projekt, heißt es bei Evergreen Solar. Es solle Modellcharakter haben und Nachahmer in anderen deutschen Städten finden. Die Solartankstelle sei zudem eine gute Möglichkeit, öffentlich für den Einsatz von Photovoltaik zu werben. Eine Anzeige macht es möglich, dass Passanten den Stromertrag der 18 Photovoltaik-Module tagesaktuell mitverfolgen können. Evergreen Solar produziert so genannte String-Ribbon-Module. Das spezielle Verfahren wurde am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA entwickelt.(SE)

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Petition "Deckel weg" - über 28'000 Unterschriften!

Publiziert: Montag, den 09.März 2009 um 04:57 Uhr 

Wir denken das ist ein deutliches zeichen. Die Genossenschaft Solarbörse Schweiz gratuliert den Initianten für dieses tolle Ergebnis. Mehr Informationen über die Pedition und die Aktionenn finden Sie unter: http://www.nwa-schweiz.ch/  

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Die Deckel-weg-Petition

Publiziert: Sonntag, den 08.Februar 2009 um 02:01 Uhr 

Unterschreiben Sie die Petition! 

Der Petitionstext:

Die Unterzeichneten fordern die Eidgenössischen Räte auf, die Mengenbeschränkung für erneuerbare Energien im Energiegesetz so rasch wie möglich zu beseitigen. 
Eine sichere und saubere Stromversorgung ist mit Sonne, Wind und Wasserkraft problemlos möglich.
Nicht zu vergessen sind Biomasse und der effiziente Umgang mit Energie.

  • Alle, die dies wollen, sollen in erneuerbare Energien investieren können und eine kostendeckende Einspeisevergütung erhalten.
  • Die neue Schweizer Energie-Technik soll endlich in Massenproduktion gehen – z.B. die Solar-technologie.

Im Energiegesetz besteht eine Mengenblockade für erneuerbare Energien (Art. 7a). Bereits am ersten Tag nach Anmeldungsbeginn waren die Kontingente für Solaranlagen ausgeschöpft. Bei Windenergie, Wasserkraft und Biomasse-Strom droht ebenfalls ein Investitions-Stop, weil die Finanzierung künstlich beschränkt ist. Dies verhindert eine günstige Anwendung der sauberen Technologien in der Schweiz. Das darf nicht länger sein!
  

Von der heutigen Situation profitieren vor allem ausländische Zulieferer. Benachteiligt werden Schweizer Unternehmen, die bei uns erneuerbare Energien erfolgreich anbieten könnten. Was die Schweiz in einem Jahr an Solaranlagen erstellt, bauen die Deutschen an einem einzigen Arbeitstag (!).
  

In der Schweiz sind erfolgreiche Solar- und Windfirmen aktiv – hauptsächlich für das Ausland.
Der Inland-Markt hat mit erneuerbarer Energie ein riesiges Potential und kann in naher Zukunft tausende neuer Arbeitsplätze schaffen.

Die erneuerbare Schweizer-Energie darf nicht länger unter dem Deckel gehalten werden.
 

Wir sammeln bis am 28. Februar 2009. Am 2. März anlässlich der Sessionseröffnung werden wir die Petition in Bern überreichen. Details folgen.

Besten Dank für Ihre Unterschrift!

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«Die Lösung der Energieprobleme steht am Himmel»

Publiziert: Freitag, den 31.Oktober 2008 um 21:59 Uhr 

Am Schaffhauser Energiegipfel, der gestern an der Herbstmesse Première feierte, diskutierten Experten über die Energiezukunft der Schweiz.

von Jan Hudec

Die Herbstmesse steht dieses Jahr im Zeichen der Energie. Neben einer ausführlichen Sonderschau, an der sich die Besucher zum Beispiel über das Bauen im Minergiestandard informieren können, fand gestern auch eine Fachtagung zum Thema statt, die mit namhaften Gastrednern aufwartete. Weiter lesen >>
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Horgens Solarzeitalter beginnt genau richtig

Publiziert: Dienstag, den 07.Oktober 2008 um 17:27 Uhr 

Tagesanzeiger vom 06.10.2008

Von Nicola Brusa. Aktualisiert am 06.10.2008

Solarstrom ist nicht konkurrenzfähig: Er kostet bis zehnmal mehr als «normaler» Strom. Das könnte sich just dann ändern, wenn Horgen eine eigene Fotovoltaikanlage bauen will.

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Solarenergie wirft Schatten auf den Kanton

Publiziert: Dienstag, den 23.September 2008 um 11:50 Uhr 
"Ausschnitt aus der neuen Obwaldner Zeitung ZISCH"
 

Eine Studie untersuchte die Förderung von Solarenergie in den einzelnen Kantonen. Obwalden kommt ganz schlecht weg, Nidwalden schneidet «mässig» ab.

Wer in Obwalden sein Heim mit einer Solaranlage ausbauen will, hat alles andere als sonnige Aussichten zumindest was die Unterstützung des Kantons angeht. Zu diesem Schluss kommt eine grosse Studie von WWF Schweiz. Die Umweltschutzorganisation hat die Solarenergieförderung in allen Kantonen analysiert und verglichen. Neun Kantone, darunter Nidwalden, haben nur die Wertung «mässig» erhalten. Obwalden indes steht allein an letzter Stelle. Mit der Gesamtwertung «schwach».

«Endlich mit der Energiepolitik vorwärts machen»
Baudirektor Matter lässt sich von der Studie jedoch nicht aus der Ruhe bringen. «Das ist eine zu einseitige Betrachtung», kommentiert er die Ergebnisse. Der Baudirektor räumt ein, dass Obwalden keine Förderbeiträge an Solaranlagen zahlte. «Auf Eigeninitiative hin ist aber bereits viel geschehen in Sachen Solarenergie. Auch das ist entscheidend.» Ruth Koch, Geschäftsführerin WWF Unterwalden, widerspricht: «Die Studie ist nicht einseitig. Es war ja gerade ihre Absicht, die Hilfestellungen der Kantone in Bezug auf die Solarförderung zu untersuchen. Und da steht Obwalden klar am schlechtesten da.»

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Studie Solarenergie von WWF Schweiz: Basel top, Obwalden flop

Publiziert: Freitag, den 05.September 2008 um 09:57 Uhr 
Zürich, 04. September 2008

Eine aktuelle Studie des WWF Schweiz vergleicht, wie Kantone die Solarenergie fördern. Aufs Siegerpodest schafften es Basel-Stadt, Genf, Thurgau und Schaffhausen. Schlusslichter sind die Kantone Obwalden, Schwyz, Tessin und Zug.

Sonnig bis finster - so steht es um die finanzielle Förderung von Sonnenkollektoren für die Wassererwärmung in den Kantonen. Am hellsten strahlt Basel-Stadt. Dort wird für die Installation einer Sonnenkollektor-Anlage von sieben Quadratmetern auf dem Dach eines Einfamilienhauses ein Förderbeitrag von 5478 Franken ausbezahlt. Für ein Sonnenkollektorfeld von 25 Quadratmetern Fläche auf einem Mehrfamilienhaus beträgt der Förderanteil des Kantons stolze 13'650 Franken.

Das entspricht bei den untersuchten Musteranlagen jeweils 45 Prozent der Investitionskosten für die solare Wassererwärmung. Sehr gut schneiden auch die Kantone Genf, Thurgau und Schaffhausen ab. Die Förderbeiträge liegen hier zwischen 3200 und 3400 Franken, in den restlichen Kantonen zwischen 960 und 2400 Franken. Finster ist es hingegen in den Kantonen Schwyz, Tessin und Zug. Schlusslicht der Tabelle ist der Kanton Obwalden. Aus diesen Kantonskassen fliesst kein einziger Förderfranken. Bei der klassischen Einfamilienhaus-Anlage gilt das auch für die Kantone Bern und Zürich.

Diese Eckwerte stammen aus der aktuellen Studie «Kantonsvergleich Solarenergie», durchgeführt vom Forschungsunternehmen INFRAS im Auftrag des WWF Schweiz (www.wwf.ch/studien). Berücksichtigt ist der Stand von Ende April 2008. Untersucht und bewertet hat die WWF-Studie total sechs Indikatoren - unter anderem Förderbeiträge, Bewilligungsverfahren und Steuervergünstigungen.

Roland Peter, Leiter Kantonale Klimapolitik beim WWF Schweiz, freut sich über die Förderleistungen der Siegerkantone. Peter wünscht sich aber gleichzeitig, dass die restlichen Kantone „mitziehen und endlich erkennen, dass sie mit der Förderung von Solarenergie einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas leisten könnten."

Solardach-Rechner online

Der vom WWF in Zusammenarbeit mit swissolar entwickelte Solardach-Rechner bietet Besitzerinnen und Besitzer von Eigenheimen nützliche Informationen zur Installation von Sonnenkollektoren. Mit dem Solardach-Rechner erfährt man alles Wissenswerte zur Installation einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach. Der Solardachrechner liefert Hinweise zur Energiemenge, die gewonnen werden kann, zur möglichen Einsparung an CO2, zu Förderbeiträgen und zu geeigneten Installateuren in der eigenen Wohnregion. Ausprobieren auf www.wwf.ch/solar.

 

Evaluation globale de la promotion des installations solaires thermiques.
Evaluation globale de la promotion des installations solaires thermiques.
© WWF

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Das komplette Kantonsrating
PDF 522 KB


Links:
Alle Details zum Kantonsrating
So unterstützen die Kantone die Solarenergie

© infras

 

Kontakt:
Roland Peter, Leiter Kantonale Klimapolitik, WWF Schweiz:
Mobile 079 485 81 78
Richard Lehner, Kommunikationsbeauftragter, WWF Schweiz: Mobile 079 239 14 34

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